Trump setzt leichtfertig die Nato aufs Spiel
Der US-Präsident steht unter Druck – und er agiert, wie er es in solchen Fällen immer macht: Er flucht, er droht, er erpresst.
Donald Trump drängt die Nato-Staaten in seinen Iran-Krieg, den er selbst leichtfertig begonnen hat, oder präziser: in den er hereingestolpert ist – ohne Plan, ohne Strategie, ohne Exit-Plan. Sollten die Mitgliedstaaten der Verteidigungsallianz ein Engagement im Krieg verweigern, sähe es „sehr schlecht für die Nato aus“, sagte der Präsident. Zuzutrauen ist ihm sogar, dass er die Beistandsklausel nach Artikel 5 des Nato‑Vertrags aktiviert.
Das allerdings würde das Bündnis vor eine historisch anmutende Belastungsprobe stellen. Denn aus der Verteidigungsallianz würde so etwas wie ein Angriffsbündnis. Jedes Nato-Mitglied könnte dann ein beliebiges Land angreifen und, sobald es in Schwierigkeiten gerät, die Hilfe der anderen anfordern.
Über die notwendigen Druckmittel, um seine Ziele zu erreichen, verfügt der Präsident: Er könnte mit einem Nato-Ausstieg drohen, oder er könnte die Unterstützung für die Ukraine komplett einstellen. Die amerikanischen Waffenlieferungen lässt er sich ja schon jetzt von den Europäern bezahlen.
Der US-Präsident steht unter Druck – und er agiert, wie er es in solchen Fällen immer macht: Er flucht, er droht, er erpresst.
Donald Trump drängt die Nato-Staaten in seinen Iran-Krieg, den er selbst leichtfertig begonnen hat, oder präziser: in den er hereingestolpert ist – ohne Plan, ohne Strategie, ohne Exit-Plan. Sollten die Mitgliedstaaten der Verteidigungsallianz ein Engagement im Krieg verweigern, sähe es „sehr schlecht für die Nato aus“, sagte der Präsident. Zuzutrauen ist ihm sogar, dass er die Beistandsklausel nach Artikel 5 des Nato‑Vertrags aktiviert.
Das allerdings würde das Bündnis vor eine historisch anmutende Belastungsprobe stellen. Denn aus der Verteidigungsallianz würde so etwas wie ein Angriffsbündnis. Jedes Nato-Mitglied könnte dann ein beliebiges Land angreifen und, sobald es in Schwierigkeiten gerät, die Hilfe der anderen anfordern.
Über die notwendigen Druckmittel, um seine Ziele zu erreichen, verfügt der Präsident: Er könnte mit einem Nato-Ausstieg drohen, oder er könnte die Unterstützung für die Ukraine komplett einstellen. Die amerikanischen Waffenlieferungen lässt er sich ja schon jetzt von den Europäern bezahlen.
