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FR-üh dran zum Weimarer Dreieck: Europa tritt Russlands langem Schatten entgegen

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02.09.2026

FR-üh dran zum Weimarer Dreieck: Europa tritt Russlands langem Schatten entgegen

Stand: 02.09.2026, 05:15 Uhr

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35 Jahre nach seiner Gründung tagt das Weimarer Dreieck wieder am Ursprungsort – diesmal im Schatten von Russlands hybridem Krieg. Was das Treffen bedeutet, lesen Sie in unserem FR-üh dran.

FRüh Radar – das steht heute an: Heute beginnt in Weimar ein Treffen, das es in sich hat: Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) empfängt seinen französischen Amtskollegen Jean-Noël Barrot und den polnischen Außenminister Radosław Sikorski. Das zweitägige Treffen läuft vom 2. bis zum 3. September.

Der Zeitpunkt hätte kaum brisanter sein können: Im Hintergrund schwelt der versuchte Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig, den die Bundesregierung inzwischen eindeutig Russland zuschreibt. Gleichzeitig berieten die EU-Verteidigungsminister im irischen Wicklow über das gemeinsame Vorgehen gegen Russlands sogenannte Schattenflotte.

Was bedeutet das alles für Europa – und für uns? Wir fassen die wichtigsten Ereignisse des Tages zusammen, ordnen die Hintergründe ein und liefern Ihnen die Argumente, die Sie heute brauchen.

Wir fassen zusammen, wie es dazu kam: Das Weimarer Dreieck hat eine lange Geschichte – und die beginnt in einer Zeit, die der heutigen in mancherlei Hinsicht ähnelt: Aufbruch, Unsicherheit, die Frage nach Europas Zukunft. Am 28. August 1991, kurz vor dem endgültigen Zerfall des kommunistischen Blocks, gründeten die Außenminister Hans-Dietrich Genscher, Roland Dumas und Krzysztof Skubiszewski das Format in Weimar. Die Idee dahinter war ebenso schlicht wie ambitioniert: Wenn Deutschland und Frankreich nach........

© Frankfurter Rundschau