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Kriegsmüde

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17.06.2022

Wer hätte das gedacht, dass Olaf Scholz doch noch nach Kiew reist? Gemeinsam mit Emmanuel Macron, Mario Draghi und dem rumänischen Präsidenten Klaus Johannis machte er sich in Kiew und Irpin mit eigenen Augen ein Bild von der Lage. Eine ganze Stadt, in der es keine militärischen Einrichtungen gab, sei zerstört worden. Das sage „sehr viel aus über die Brutalität des russischen Angriffskriegs, der einfach auf Zerstörung und Eroberung aus ist“, meinte der Bundeskanzler. Irpin sei ein „ganz wichtiges Mahnmal“ dafür, dass etwas zu tun sei.

Damit wären wir beim springenden Punkt, nämlich dem, die Ukraine bei ihrem Kampf gegen die Vernichtung und die russische Übermacht wirksam zu unterstützen – mit schweren Waffen. Von denen ist seitens der Bundesregierung seit Scholz’ „Zeitenwende“-Diktum........

© Frankfurter Allgemeine


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