Das Spiel hinter dem Spiel
Trump, Infantino und das IOC : Das Spiel hinter dem Spiel
Die Lawine kommt gerade erst in Bewegung: Bei den Olympischen Spielen dürfte das Problem der politischen Einflussnahme noch größer werden als bei der Fußball-WM. Das IOC liefert die perfekte Steilvorlage.
Donald Trump und Gianni Infantino haben telefoniert. Dabei ist etwas ins Rutschen gekommen. Was entwickelt sich bei dieser Fußball-Weltmeisterschaft mitten im Sommer? Ein Schneebrett – oder doch eine Lawine? Die Empörung über den Eingriff in den Wettbewerb ist gewaltig. Die Disziplinarkommission der Fédération Internationale de Football Association (FIFA) hat den amerikanischen Stürmer Folarin Balogun für spielberechtigt erklärt; er spielte wie alle amerikanischen Spieler gegen Belgien miserabel. Infantino muss heilfroh sein, dass es so kam.
Doch die Sache nimmt Fahrt auf. In zwei Jahren stehen Olympische Spiele in Los Angeles an: Rund 11.000 Teilnehmer aus 211 Staaten, dazu Schiedsrichter und Funktionäre – sofern sie Trumps Behörden ins Land lassen. Zwischenbemerkung: Dieses Problem dürfte noch........
