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Angry white women – US-Amerikanerinnen machen rechte Propaganda

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10.10.2019

Der Rechtsextremismus wird von Männern dominiert – maskulinen, sehr weißen und sehr wütenden Männern. Oder etwa nicht? In Deutschland wuchs in den vergangenen Jahren der bisher tatsächlich kleine Anteil an Frauen in der rechtsextremen Szene. Die Fotografin Glenna Gordon hat Ähnliches in den USA beobachtet und Frauen besucht, die über soziale Medien in extrem rechte Kreise hineinwirken.

„Eine Ehefrau mit Bestimmung“: Unter diesem Titel posiert Ayla Stewart, sechsfache Mutter, Online-Berühmtheit und selbsterklärte Traditionalistin in einem Park in Tennessee. Ihre „Bestimmung“: #tradlife, ein Leben für Hausarbeit und eine vermeintlich „weiße“ Kultur. Für ihre Twitter-Posts wurde sie wegen Hatespeech angezeigt.

Laura Loomer ist rechtsextreme Aktivistin. Und Jüdin. Nachdem sie von der neofaschistischen Szene in den USA getrollt wurde, unter anderem durch Bilder, die sie in Gaskammern zeigten, ließ sich Loomer die Nase operieren, um „weniger jüdisch zu wirken“. Über Twitter verbreitet sie eine radikale Muslimfeindlichkeit.

Die League of the South (dt. Liga des Südens) ist eine rassistische, nationalistische Organisation, die die Abspaltung der Südstaaten von den USA fordert und die Sklaverei befürwortet.........

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