Deal mit Putin, Angriffe auf Selenskyj: Trump ist Moskaus Mann
Für Kremlherrscher Wladimir Putin muss es ein großartiger Geburtstag gewesen sein. Erst schaute sein Kumpel und Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder vorbei und herzte den mit internationalem Haftbefehl gesuchten, mutmaßlichen Kriegsverbrecher im Moskauer Kaminzimmer. Wenige Tage später machte ihm US-Präsident Donald Trump ein noch teureres Geschenk – und befreite Putin am Freitag erst aus den US-Wirtschaftssanktionen, um am Sonnabend dann die Abdankung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu fordern.
Konkret kauft Washington billigen Diesel aus Russland, mit dem Putin seine Kriegskasse aufstocken wird, um weiter die Ukraine bombardieren zu können. Die, ginge es nach Trump, führungslos sein soll. Donald Trump investiert also in den Krieg, den er doch eigentlich nach seinem Wahlsieg 2024 binnen 24 Stunden beenden wollte.
Mit den beiden Präsenten an den russischen Imperialisten zeigt der US-Präsident einmal mehr, was er von verbindlichen Regeln, demokratischen Institutionen oder Verabredungen unter vermeintlichen Partnern hält: gar nichts. Was Trumps Agenda hilft, wird von Trump geopfert.
Zwar ist nichts davon neu, doch wie unmissverständlich der US-Präsident sich nun erneut beim Kremlchef Putin anbiedert, ist beschämend.
Maxi Beigang........
