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Göring-Eckardt, Kiesewetter und Co.: Deutsche Bellizisten stellen sich gegen Schröder

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12.05.2026

Göring-Eckardt, Kiesewetter und Co.: Deutsche Bellizisten stellen sich gegen Schröder

Putin nennt den Altkanzler als möglichen Vermittler und löst eine überfällige Debatte aus. Die üblichen Verdächtigen tun ihr Bestes, sie zu ersticken. Ein Kommentar.

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Katrin Göring-Eckardt hält Putins Vorschlag für „scheinheilig“. Eigene Vorschläge für Vermittler hat sie nicht.

Wladimir Putin hat einen Namen ausgesprochen, der im Berliner Regierungsviertel zuverlässig Schnappatmung auslöst: Gerhard Schröder. Er könne sich den Altkanzler als Vermittler vorstellen. Die Frage, ob Europa endlich einen eigenen Emissär zur Befriedung des Ukraine-Krieges ernennen sollte, steht damit wieder im Raum. Sehr zum Missmut der üblichen Verdächtigen, die immer wieder erklären, dass Putin gar nicht verhandeln wolle.

Katrin Göring-Eckardt, Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Roderich Kiesewetter ließen den Vorschlag nicht unkommentiert und taten ihr Bestes, ihn sofort wieder zu ersticken. Ein Triumvirat der Gesprächsverweigerung, das seit Jahren aktiv wird, sobald irgendwo jemand das Wort „Diplomatie“ auch nur flüstert.

„Mein Gott, Katrin“, mach doch auch mal einen Vorschlag

An vorderster Front steht Katrin Göring-Eckardt. Die grüne Bundestagsabgeordnete scheint die Boykottaufrufe ihrer eigenen Partei gegen Elon Musks Plattform X schlicht verschlafen zu haben – oder sie hängt einfach nur zu sehr an ihren 209.000 Followern. Auf X postete sie einen moralischen Stoßseufzer gegen SPD-Politiker, die den Vorschlag aus Moskau zumindest diskutieren wollen, wie der Spiegel berichtete: „Mein Gott! Putin will keinen Frieden, sondern Okkupation, Krieg, Verwirrung und Spaltung........

© Berliner Zeitung