Waffensammler und Napoleon-Fan: Wie Louis Sarkozy in die Fußstapfen seines Vaters tritt
Geschichte wiederholt sich zweimal: das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce. So schrieb es Karl Marx im „Achtzehnten Brumaire des Louis Bonaparte“. Wer dieser Tage nach Frankreich blickt, könnte meinen, der deutsche Philosoph behalte wieder einmal recht.Am Sonntag tritt bei der Kommunalwahl in der südfranzösischen Stadt Menton nämlich der Sohn eines Mannes an, der die französische Politik über Jahre geprägt hat: Louis Sarkozy. Sein Vater, der frühere Präsident Nicolas Sarkozy, ist inzwischen tief gefallen: Wegen Korruption und Amtsmissbrauch wurde er mehrfach verurteilt.
Gescheiterte Militärkarriere in den USA
Der Sohn sammelt Waffen, trinkt seinen Kaffee aus Napoleon-Tassen und kandidiert mit der Botschaft, eigentlich zu Höherem berufen zu sein – ganz wie einst sein Vater. Favoritin in Menton ist allerdings........
