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Ludwigsfelde: Was wird aus dem Gelände der Deutschlandhalle?

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16.04.2026

Immer wieder gibt es in kleinen Gemeinden Aufregungen und umstrittene Themen, die nur die Städter dort selbst kennen. Die Diskussionen mögen regional sein, aber sie reichen dann in ihrer Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus, weil es in anderen Kommunen ähnliche Fälle gibt.

Die sogenannte Deutschlandhalle in Ludwigsfelde und der Umgang mit dem „historischen Erbe“ sind daher ein aktuelles Beispiel ostdeutscher Empfindungen. Sie werden von den großen Medien oft nicht aufgegriffen, weil sie zu kommunal erscheinen. Aber genau dort spielt sich das Leben ab, dort werden Stimmungen erzeugt. Dort ist es wichtig, wie Martin Luther einst treffend formulierte, „dem Volk aufs Maul zu schauen“.

Zwangsarbeiter in Ludwigsfelde

Und genauso verhält es sich bei einem aktuellen Thema, das an Eskalation noch zunehmen kann. Die Geschichte der sogenannten Deutschlandhalle in Ludwigsfelde/Genshagen beginnt mit dem Aufbau des Daimler-Benz-Flugmotorenwerks in der Genshagener Heide in den 1930er-Jahren. Recherchiert man weiter, so ergibt sich folgendes Bild, was zur historischen Einordnung notwendig ist.

Das Reichsluftfahrtministerium beauftragte Daimler-Benz mit dem Bau eines Flugmotorenwerks in der Nähe Berlins; errichtet wurde das Werk seit Frühjahr 1936, und ab Februar 1937........

© Berliner Zeitung