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Merkels Klimabilanz: „Es ist einiges passiert, aber nicht ausreichend viel“

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22.07.2021

Berlin - Abschied mit Selbstkritik: Kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erneut eingeräumt, dass sie Versäumnisse in ihrer Klimapolitik sieht.

Bereits bei ihrer letzten Regierungsbefragung hatte sie gesagt, dass man angesichts des Klimawandels mit den Fortschritten der Klimapolitik nicht zufrieden sein könne. Bei ihrem vermutlich letzten Auftritt vor der Bundespressekonferenz am Donnerstag präzisierte Merkel diese Einschätzung. „Es ist einiges passiert, aber gemessen an den Erfordernissen ist nicht ausreichend viel passiert.“ Das gelte nicht nur für Deutschland. „Deshalb muss das Tempo angezogen werden.“

Anderthalb Stunden stellte sich die Kanzlerin den Fragen der Hauptstadt-Journalisten. Sie wirkte dabei gelöster und auch nachdenklicher als bei vorangegangenen Terminen. So erklärte sie auf die Nachfrage, was sie als Regierungschefin gehindert habe, eine konsequentere Klimapolitik zu machen: „Ich bin der Meinung, dass ich sehr viel für den Klimaschutz getan habe. Ich habe lange am Kyoto-Protokoll festgehalten, das war vielleicht ein Fehler.“

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© Berliner Zeitung


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