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Afghanistan: AKK will Ex-Ortskräfte „schnellstmöglich“ nach Deutschland holen

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11.08.2021

Washington/Berlin/Kabul - Angesichts des schnellen Vormarsches der Taliban in Afghanistan will Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) den früheren Ortskräfte der Bundeswehr die Ausreise nach Deutschland erleichtern. „Wir haben intern mit den Ministerien vereinbart, dass wir auch bereit sind, das normale Visa-Verfahren umzustellen auf ‚Visa upon arrival‘“, also Visum bei Ankunft, sagte Kramp-Karrenbauer dem Portal ThePioneer. „Die Visa-Verfahren würden wir dann hier durchführen.“

Die afghanische Regierung bestehe aktuell aber darauf, dass die ausreisenden Personen einen Reisepass besitzen, sagte Kramp-Karrenbauer weiter. Es liefen Gespräche, inwiefern dies geändert werden könnte. Im Moment mache das bisherige Vorgehen das Verfahren langwierig.

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„Wir haben schon 1700 Personen mit Familien hergeholt und bemühen uns im Moment darum, auch die anderen schnellstmöglich aus Afghanistan rauszuholen“, versicherte die Ministerin. Die bürokratischen Hürden seien aktuell „der Flaschenhals“.

Kramp-Karrenbauer erläuterte, dass ihr Ministerium über das Einsatzführungskommando mit den ehemaligen Ortskräften im Kontakt sei. „Wir unterstützen sie. Wir bezahlen auch dort, wo das Geld fehlt, die Flüge.“

Die früheren Ortskräfte in Afghanistan und ihre Familien sollen durch die Ausreise vor Racheakten der radikalislamischen Taliban geschützt werden. Seit dem Beginn des Abzugs der internationalen Truppen im Mai haben die Taliban weite Teile des Landes eingenommen.

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Trotz der angespannten........

© Berliner Zeitung


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