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Trumps planlose, zerstörerische Symbolik der Stärke

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06.01.2026

Jetzt hat US-Präsident Donald Trump also Fakten geschaffen und Venezuelas Präsident Nicolas Maduro in einer militärischen Nacht- und Nebelaktion kidnappen lassen. Die Gründe für dieses Vorgehen abseits aller völkerrechtlichen Regeln sind rasch benannt: Trump will sich innenpolitisch gegenüber seinen Wählern als starker Mann inszenieren. Als Macher, als einer, der einfach tut und einen international bekannten Bösewicht ohne viel Federlesens zur Strecke bringt. Das, so sein Kalkül, gefällt den Amerikaner:innen, das macht „America great again“. Immerhin muss Trump fürchten, bei den im November dieses Jahres anstehenden Kongresswahlen Verluste einzufahren und als „lame duck“, als weitgehend machtloser Präsident, zu enden. Wer Trump kennt, weiß, dass er das nicht ertragen kann.

Dass es........

© Wiener Zeitung