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"Weiblich gelesen“ und „vulnerabel“: Die Geheimsprache der Linken

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16.10.2026

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"Weiblich gelesen“ und „vulnerabel“: Die Geheimsprache der Linken

15. Oktober 2026 | Rainer Zitelmann

Oft erinnern sie an den Code einer Sekte, aber im Gegensatz dazu finden linke Sprachmuster Einzug in unsere alltägliche Kommunikation. Ein neues Buch entschlüsselt sie.

„Die Sprache der Linken“ von Matthias Heine ist eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Der Autor seziert die Sprache der Linken, die oft wie die für Außenstehende schwer verständliche Geheimsprache einer Sekte anmutet. Der Autor hilft, sie zu dechiffrieren, und zeigt auf, woher die Begriffe kommen und was mit ihnen gemeint ist.

Relevant ist das, weil im Unterschied zu der Sprache einer Sekte immer mehr Elemente Eingang in den „normalen“ Sprachgebrauch finden. Vor 20 Jahren hätte ich es mir nicht träumen lassen, dass eine renommierte Anwaltskanzlei mich als Mandant*in anschreibt. Damals fand man diese Schreibweise vorwiegend in Parteitagsbeschlüssen der Grünen.

Verstehen Sie, was gemeint ist? Eine Bloggerin stellt sich vor: „Mit einer intersektional rassismuskritischen Perspektive setze ich mich für digitale Gerechtigkeit, die Dekolonisierung technologischer Systeme und den Schutz vor digitaler Gewalt ein. Als Autorin, Referentin und Aktivistin arbeite ich daran, Machtstrukturen im digitalen Raum sichtbar zu machen und gerechte Alternativen zu fördern.“

In einem Papier der LINKEN in Hamburg mit der Überschrift „Stoppt Femizide, patriarchalische Gewalt, Unterdrückung, Ausbeutung und eure Kriege!“ heißt es: „Wir stehen Seite an Seite mit allen FLINTA* (Frauen, Lesben, intergeschlechtlichen, nicht-binären, trans und agender Personen), Queers und Kindern, die weltweit patriarchalischer Gewalt ausgesetzt sind.“ Immerhin machen sich die Verfasser dieses Aufrufs noch die Mühe, FLINTA* zu erklären, was keineswegs selbstverständlich ist.

Die Sprache bleibt nicht in der........

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