Hetzner schockiert mit Preissteigerungen
Hetzner schockiert mit Preissteigerungen
Beim Webhoster Hetzner folgt momentan offenbar eine Preisrunde der nächsten. Als Richtung gibt es nur eine: nach oben. Ein Kommentar.
Eine Preisrunde folgt bei Hetzner der nächsten
Der Grund: KI frisst RAM und macht alles teurer
Unterschiedliche Regeln für Alt- und Neukunden
Hetzner: Kunden zwischen Verständnis und Vertrauensverlust
Was bleibt verschont?
Der deutsche Hosting-Riese Hetzner hat 2026 gleich mehrfach die Preise erhöht. Innerhalb weniger Monate stiegen die Kosten für manche Server-Produkte um bis zu 250 Prozent. Das ist ein Schock für viele langjährige Kunden, so wie auch tarnkappe.info. Ein Kommentar von JanaMaria.
Eine Preisrunde folgt bei Hetzner der nächsten
Was im Februar 2026 mit erhöhten Setup-Gebühren für Dedicated Server begann, entwickelte sich zu einer regelrechten Preisspirale. Der 15. Juni 2026 ist Hetzners vierte Preismaßnahme seit Februar: Setup-Gebühren im Februar, eine portfolioweite monatliche Erhöhung am 1. April, erneut Setup-Gebühren für Dedicated Server am 29. April – und nun eine Standardisierung mit einer weiteren Preisanpassung.
Ab dem 1. April 2026 stiegen bei Cloud-Servern die Preise im Schnitt um 32 Prozent, die Preiserhöhung bei dedizierten Servern fiel mit gut 14 Prozent etwas moderater aus. Besonders einschneidend war dann die zweite Runde: Zum 15. Juni 2026 hob Hetzner die Cloud-Preise erneut an – bei den dedizierten-vCPU-Linien CPX und CCX ging es um bis zu rund 176 Prozent nach oben. Ein Beispiel: Der CCX63 stieg von 374,49 auf 853,49 Euro pro Monat, ein Plus von knapp 128 Prozent.
Im Schnitt schlägt der Anbieter bei USA-Servern 158 Prozent auf den Preis auf, in Deutschland immerhin noch 99 Prozent. Vergleichsweise moderat nehmen sich die Preiserhöhungen in Singapur aus, wo es um knapp 78 Prozent nach oben geht.
Der Grund: KI frisst RAM und macht alles teurer
Hetzner zeigt sich in seinen Stellungnahmen ungewöhnlich deutlich. Der RAM-Markt werde von wenigen Herstellern dominiert, deren „kaum noch nachvollziehbare“ Preispolitik das Unternehmen kritisiert.
Besonders deutlich ist die Preisentwicklung bei Speicherkomponenten: DRAM-Preise sind seit September 2025 um bis zu 500 Prozent gestiegen. Die Ursache liegt im globalen KI-Boom: Die stark gestiegene, globale Nachfrage nach KI-Rechenleistung und Cloud-Diensten hat dazu geführt, dass RAM-Bausteine von Betreibern........
