Die 10 häufigsten Fehler bei der Hundeerziehung: Das sollten Hundebesitzer unbedingt vermeiden
Wenn der eigene Hund häufig bellt, ständig an der Leine zieht oder Rufe gekonnt ignoriert, kann das nicht nur nervig sein, sondern auch zu Unmut anderer Spaziergänger, Mitbewohnerinnen und Nachbarn führen. Am besten startet man daher bereits im Welpenalter mit der Erziehung. Doch auch bei älteren Hunden aus dem Tierheim oder Tierschutz ist häufig viel Zeit und Geduld notwendig, bis der Vierbeiner gut hört. Der Hundetrainer Michael Schlenk hat uns häufige Fehler in der Erziehung verraten, die es zu verhindern gilt.
Als Erstes nennt der Hundetrainer Michael Schlenk von der mobilen Hundeschule DreamTeam in Würzburg als häufigen Fehler, dass zu spät Hilfe von einem Hundetrainer in Anspruch genommen wird. Bereits zwischen der 7. und 18. Woche findet die sozial sensible Phase statt, in der dem Tier schon möglichst viel nähergebracht werden sollte. „Beispielsweise kann man ihm die Angst vor Mülltonnen nehmen, indem man die Tonne einfach streichelt“, sagt Schlenk. Fehler in dieser Phase der Hundeerziehung können später zu Schwierigkeiten führen, auch wenn sie meist reversibel sind. Daher ist es sinnvoll, einen Experten oder eine Expertin bereits während dieser Phase an der Hand zu haben, um Verhaltensauffälligkeiten zu verhindern.
Bei Hunden, die aus dem Tierschutz adoptiert wurden, rät Schlenk nach etwa drei Wochen einen Hundetrainer hinzuzuziehen. Denn nach drei Tagen ist das Stresshormon Cortisol meist abgebaut und nach drei Wochen hat sich der Hund schon etwas eingewöhnt.
Hunde kommunizieren laut Schlenk untereinander zu etwa 95 Prozent mit Körpersprache. Die restlichen fünf Prozent nehmen wir als akustische Laute wie Bellen, Knurren oder Fiepsen war. Schlenk beobachtet immer wieder, dass wir Menschen in Trainingssituationen zu viel mit unseren Hunden reden. Wenn ein Hund ein Signal nicht umsetzt, wird dann geschimpft und dem Hund erklärt, was er nicht machen soll. „Der Hund schaltet dann irgendwann ab“, so der Hundetrainer im Interview. Daher ist es besser, in der Hundeerziehung........





















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