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Der „Alte Gott“ bekommt eine Kapelle und junge Leute packen dafür an

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23.05.2026

Das Kreuz beim Fuchshof soll endlich eine Kapelle bekommen. Dieser langgehegte Wunsch von Seniorchef Heiner Fuchs soll noch in diesem Sommer verwirklicht werden. Der langjährige Ortsvorsteher hatte sich das Projekt für seinen Ruhestand vorgenommen. „Auf der Gemarkung Dingelsdorf wurde 1751 letztmals eine Kapelle errichtet“, sagt er schmunzelnd.

Das Feldkreuz ist alljährlich Zwischenstopp der Stern-Flurprozession an Christi Himmelfahrt. Der Weg zur Heiligkreuzkapelle im Ortsteil Oberdorf führt die Gläubigen aus Dingelsdorf und Litzelstetten dort vorbei.

Bau wird fast komplett aus Holz bestehen

Errichtet werden soll die Kapelle, die wegen der Kreuzesinschrift „Alter Gott“ genannt wird, fast vollständig aus Holz. „Wir bauen viel mit Holz“, erklärt Fuchs. Lediglich das sogenannte Schraubfundament besteht aus rund anderthalb Meter langen Metallschrauben. Deren Länge könnte sich noch vergrößern, sollte sich herausstellen, dass der Untergrund nicht ausreichend stabil ist.

Die sechs Schrauben ragen etwas aus der Erde, sodass der Holzbau gut von unten belüftet wird. Die Dielen des Fußbodens werden in einem Zentimeter Abstand montiert, damit die Luft zirkulieren kann. Das Schraubfundament soll auch dazu dienen, dass die Wurzeln des........

© Südkurier