Ein Hai unter Haien: Harry Kane führt England durch die Fußball-WM
Vermutlich haben sich viele Engländer selbst gewundert. Abpfiff in einem bombastisch anmutenden WM-Stadion, und es war nach einem ausgiebig besungenen Happy End in Atlanta immer noch fast eine Stunde bis zur klassischen „Teatime“. Was nach dem schwer erkämpften Weiterkommen im Sechzehntelfinale gegen die DR Kongo (2:1) die Gelegenheit gab, die Nähe zu Downtown für den Abstecher in Bars und Pubs zu nutzen, um ein spektakuläres Spiel bei amerikanischem Bier in die dritte, vierte und fünfte Halbzeit zu überführen. Der Besuch in der auch um die Ecke gelegenen World of Coca-Cola war keine Option.
Thomas Tuchel adelt seinen Kapitän
Erstaunlich: Ihre Kulthymne „Football’s Coming Home“, einst zur Heim-EM vor 30 Jahren aufgelegt, haben sie mit einem Vers auf Thomas Tuchel unterlegt. Hört sich nett an, diese umgedichtete Zeile. Der deutsche Teamchef ist bei den Anhängern deutlich beliebter als bei der Presse. Der gebürtige Schwabe lächelte sanft, als er darauf angesprochen wurde. Ansonsten kam der 52-Jährige gar nicht umhin, erneut Harry Kane aufs Podium zu heben. „Er ist Kapitän, er ist Anführer, er entscheidet Spiele mit seinem unglaublichen Finish.“
Vielleicht wäre die Olympiastadt von 1996 – jener Sommer, in........
