Blitzer-Einspruch einlegen sinnvoll? So geht man gegen den Bußgeldbescheid vor
In vielen Bundesländern werden im Rahmen der Speedweek regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Für den ein oder anderen dürfte das auch ein unfreiwilliges Foto und einen Bußgeldbescheid bedeuten. Doch muss man das Knöllchen direkt bezahlen oder kann man auch Einspruch einlegen? Alles, was Sie wissen müssen, lesen Sie hier.
Wer kann Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid einlegen?
Tempolimits sollen die Verkehrssicherheit erhöhen und Unfällen vorbeugen. Blitzer und Radarfallen sollen das Bewusstsein der Autofahrer schärfen, die ausgewiesenen Geschwindigkeitsbegrenzungen auch einzuhalten. Groß angelegte Aktionen wie der Blitzermarathon tragen dazu bei.
Übrigens: In Bayern werden die Messstellen vorab bekannt gegeben. Wer in eine solche hineinrauscht und geblitzt wird, muss mit einer Strafe rechnen. Wie hoch diese ausfällt, ob ein Punkt in Flensburg vergeben oder neben dem Bußgeld sogar ein Fahrverbot verhängt wird, ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Wenn Betroffene aber einen Bußgeldbescheid erhalten und sich selbst keiner Schuld bewusst sind, muss die Strafe nicht einfach hingenommen werden. Ein Einspruch ist möglich. Dazu ist grundsätzlich jeder berechtigt, schreibt bussgeldrechner.org. Doch nicht immer lohnt sich der Einspruch auch. Wer seinen Fall prüfen lassen möchte, kann eine kostenlose Erstberatung beispielsweise über den Bußgeldcheck machen.
Blitzer: Wann lohnt sich der Einspruch?
Besonders erfolgsversprechend ist ein Einspruch laut bussgeld-info.de, wenn Mess- oder Installationsfehler vorliegen, die Behörde einen formalen Fehler gemacht hat oder das Blitzerfoto nicht eindeutig ist.
Ein Beispiel: Der Bußgeldbescheid könnte demnach auf........
