Theater in Leimbach - kein Zug, aber umso mehr Spaß
Wie aus dem richtigen Leben eines Reisenden mit der deutschen Bahn gegriffen, war das Theaterstück „Es fährt kein Zug nach Irgendwo“ von Winnie Abel in der Leimbacher Mehrzweckhalle. Das Neujahrstheater der Theatergruppe des Bodensee-Medley-Chores war wie in jedem Jahr für viele Zuschauer ein fixer Termin zum Start ins neue Jahr.
Kegelausflug, Geschäftstermin, Vortrag oder Urlaub – die Gründe für eine Bahnfahrt sind so vielfältig wie die Fahrgäste. Wegen eines Triebwerkschadens am Bahnhof von Leimbach ohne Aussicht auf Weiterfahrt gestrandet, wird aus ihnen eine Schicksalsgemeinschaft. Hier gibt es weder Handyempfang noch Taxis, geschweige denn eine Toilette. Die Weiterfahrt nach Ulm wird zur Herausforderung. Aus einer Viertelstunde Verzögerung wird eine Stunde und aus ihr wird eine Verspätung auf unbestimmte Zeit. Sicherlich war fast jeder Zuschauer schon einmal in einer ähnlichen Situation – und damit bestens vorbereitet auf den humorvollen Dreiakter. Regie führte Sacha Bochenek.
Anfangs sind in dem Theaterstück die vier feierwütigen Kegelschwestern (Martina Schafhauser, Manuela Keller, Johanna von Schmidsfeld und Karin Hafner)........
