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Er hat den alten Stadteingang von Konstanz wiederbelebt – nun gibt er die Verantwortung ab

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24.05.2026

Dieses Schmuckstück am Seerhein steht allen offen. Der Rheintorturm ist Galerie, Museum, Trinkstube und ein Platz für gute Gespräche. Markus Keller will verstärkt daran erinnern. Er löst nach 30 Jahren Helmut Grathwohl als Vorsitzender des Vereins Initiative Rheintorturm ab. Dieser gibt das Amt aus Altersgründen ab.

Grathwohl ist es zu verdanken, dass der Rheintorturm überhaupt von Taubenmist befreit wurde. Der heute 74-Jährige war 1996 Vorsitzender der Gemeinschaft Konstanzer Fanfarenzüge. Diese probten im Nebengebäude des Rheintorturms, welches sie von der Stadt Konstanz gemietet hatten. Der Turm daneben stand mit geschlossenen Fensterläden und kaum genutzt herum. In dieser Zeit kaufte ein Investor für eine symbolische Summe den Wasserturm in Stromeyersdorf. Helmut Grathwohl kam ins Grübeln.

Wenn einer auf diese Weise den Rheintorturm erwerben und nutzen wollte, dann würde er sicher nicht die Fanfarenzüge und ihre lauten Proben nebenan dulden. So formte sich langsam eine Idee: Wie wäre es, wenn die Gemeinschaft den Turm für eigene Zwecke nutzen würde? Er fragte bei Fanfarenzügen und bei der Stadt nach. Es gab Interesse. „So ist der Prozess ins Laufen gekommen.“

Eiserner Grundsatz: Nur........

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