„Reise nach Wien“ lässt Geschichte lebendig werden
Die Kultschüür im schweizerischen Laufenburg hat sich am Samstagabend vollständig mit Zuschauerinnen und Zuschauern gefüllt. Niemand wollte sich die Uraufführung der „Reise nach Wien“ entgehen lassen. Es ist ein Bühnenstück in Anlehnung an das Buch „Die letzte Äbtissin“, die beide aus der Feder der 38-jährigen Sandhya Hasswani stammen, und von der Kleinkunstbühne Rheinfelden aufgeführt wurde.
Der begrenzte Raum auf der Bühne, die Nähe zu den Schauspielern, die auf dem Weg zum Sitzplatz, vorbei an der Tür zur Garderobe, angesprochen werden konnten, gab das Erlebnis einer hautnahen Reise in die Vergangenheit. Die Geschichte der Rettung des Fridolinstifts in Säckingen durch die rührige und in ihrer Zeit weit vorausdenkende und selbstständige Fürstäbtissin Mari-Anna von Hornstein-Göffingen wurde lebendig.
Der Bühnenbildner hat mit den begrenzten und herausfordernden Platzverhältnissen sehr gute Arbeit geleistet. Der Fokus lag klar auf der Leistung der........
