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Der Rappensteintunnel ist bei der Elektrifizierung der Bahnstrecke eine besondere Herausforderung

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18.10.2026

Im Rappensteintunnel gehen in diesen Wochen und Monaten die Lichter nie aus. Rund um die Uhr wird gearbeitet. In der Tagschicht von 6 bis 18 Uhr dröhnen die schweren Maschinen, in der Nachtschicht bis 6 Uhr am nächsten Morgen wird es aus Gründen des Lärmschutzes leiser. Ab 22 Uhr werden gar keine lärmintensiven Arbeiten mehr durchgeführt. Vier bis sechs Arbeiter pro Schicht füllen dann die tagsüber in den Fels getriebenen Ankerlöcher mit Beton aus. Nur Sonntag ist Ruhetag.

Eine rund 30-köpfige Gruppe aus Gemeinderäten, Rathausmitarbeitern und Bürgermeister Ulrich Krieger durchwanderte am Freitagnachmittag in einer Sonderführung der Deutschen Bahn die Großbaustelle Elektrifizierung der Hochrheinbahn im Bereich Laufenburg und konnte sich so auch einen Eindruck von den Arbeiten im historischen und knapp über 370 Meter langen Rappensteintunnel machen.

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Gruppe unter Führung von Daniel Pieper von DB Infra Go bereits die Bauarbeiten am Bahnhof West besichtigt. Dort, wie auch im Bereich Bahnhof Ost, werden dieser Tage die Fundamente für die Oberleitungsmasten vorbereitet, die dann im kommenden Jahr gesetzt werden. In vollem Gange sind am Bahnhof West auch die Arbeiten zur Verlängerung und Erneuerung........

© Südkurier