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Das Gift des Zionismus über dem Bundestag

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30.01.2020


Die "Sonderveranstaltung" des Bundestags am 29. Januar 2020 hat uns eins bewiesen: die Idee, einen Staatspräsidenten des "Jüdischen Staats" die Gedenkrede halten zu lassen, der dieses Gedenken so schamlos missbrauchte, war ein nicht wieder gutzumachender Fehler. Es war die Sternstunde der Hasbara-Propaganda, die dort abgespult wurde, und bei der sich kein anderer deutscher Redner dagegen verwahrte. Das Land, wo die Endlösung der Judenfrage beschlossen wurde, ist heute der "Wertepartner" des "Jüdischen Staats", der die Endlösung der Palästinenserfrage mit der Judaisierung beschlossen hat und tatkräftig verwirklicht.

Wenn Rivlin davon sprach, dass die Geister der Vergangenheit wie „Rassenreinheit, Nationalismus, Antisemitismus und Fremdenhass“ nach Europa zurückkämen, dann vergisst er anzusprechen, dass diese Begriffe mit dem Land, das er vertritt, in Verbindung stehen. Tauscht man nur ein Wort aus, nämlich den Antisemitismus in Palästinenser-Hass und -Vertreibung, dann passt es. Dieses „zionistische Gift des Nationalismus“ mischt sich mit dem europäischen Gift des Nationalismus und geht nahtlos ineinander über. Kennt es doch nur den gemeinsamen Fremdenhass.

Tatsächlich ist die AfD ein Grundübel der deutschen Demokratie. Aber was ist mit........

© Neue Rheinische Zeitung