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Partner oder Partnerin hat negative Sicht auf das Leben und die Beziehung: So kommt man aus der belastenden Situation

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saturday

Ich (56) bin seit 18 Jahren mit meiner Partnerin (48) zusammen. Zunehmend zu schaffen macht mir, dass sie über alles und jeden schimpft. Nicht selten überschüttet sie auch mich mit Vorwürfen. Sie scheint mit ihrem Leben extrem unzufrieden. Ich finde das Zusammensein mit ihr nicht mehr attraktiv. Wie soll das weitergehen?

Sie befinden sich offenbar in einer ziemlich «ungemütlichen» Situation. Mit einem Menschen zusammenzuleben, der dauerhaft schlechte Stimmung verbreitet, braucht Kraft. Und es ist schwierig, sich einer solch negativen Dynamik zu entziehen.

Dabei ist es aber wichtig, genau das zu versuchen. Das gelingt Ihnen dann am besten, wenn Sie gut für sich selber sorgen. Das könnte bedeuten, dass Sie die Vorwürfe Ihrer Partnerin nicht zu nahe an sich heranlassen. Eine Vertrauensperson ausserhalb der Partnerschaft, ein guter Freund oder ein professioneller Berater, könnten dabei helfen, sich emotional zu stabilisieren und nicht selber in die Negativspirale zu geraten.

Vor allem aber macht es natürlich Sinn, Ihre Partnerin auf ihr Verhalten anzusprechen. Wichtig ist dabei, Ich-Botschaften zu geben oder Fragen zu stellen. Also sagen Sie nicht: «Du bist eine Nörglerin». Sondern eher: «Es bewegt mich........

© Luzerner Zeitung