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Der FC Luzern braucht endlich Zusammenhalt

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16.12.2019

Auf und neben dem Platz lief beim FCL in der Super League vieles falsch: Die grosse Analyse zur Vorrunde.

Für den FC Luzern ist mit dem unerwarteten 2:1-Heimsieg gegen den FC Basel eine misslungene Vorrunde etwas versöhnlicher zu Ende gegangen. Von neun Heimspielen hat die Mannschaft von Thomas Häberli deren vier verloren, insgesamt stehen zehn Niederlagen zu Buche. Einschneidend ist, dass vor dem Erfolg gegen Basel sechs Spiele in Serie verloren gegangen sind. Der FCL belegt bei Halbzeit Rang 8 mit 18 Punkten, vier Punkte vor Xamax und dem Barrageplatz.

Trotz dieser insgesamt negativen Bilanz darf nicht vergessen werden, dass die Mannschaft in den vergangenen drei Monaten unheimliches Verletzungspech zu beklagen hatte. So hat im defensiven Mittelfeld nur Idriz Voca bis auf eine Matchsperre durchspielen können. Auf der Position des rechten Verteidigers fielen mit Christian Schwegler und Otar Kakabadse im letzten Monat der Stammspieler und der Back-up gleichzeitig aus.

Thomas Häberli musste deshalb in der Defensive die U21-Spieler David Mistrafovic, Lorik Emini und Marco Burch einsetzen. Sie erfüllten ihre Aufgaben. Das spricht für den Trainer und sicher auch für die FCL-Nachwuchsabteilung, die in den letzten Jahren zahlreiche Super-League-Spieler ausgebildet und hervorgebracht hat. Der 18-jährige Darian Males hatte bereits Ende September sein Debüt bei den Profis gegeben. Er ist ein offensiver Linksfuss und steht exemplarisch für die unerschrockenen Wilden aus Luzern. Der Schweizer U19-Nationalspieler bekam seinen Platz nicht wegen verletzten Stammspielern, sondern setzte sich gegen ausser Form geratene Stürmer durch.

Allen voran war Blessing Eleke im Vergleich zur Vorsaison ein Schatten seiner selbst. Schoss der Nigerianer in der Hinrunde 2018/19 noch sieben Treffer, waren es jetzt nur noch deren zwei. Shkelqim Demhasaj spielte das gesamte Kalenderjahr 2019 ausser Form. Neuzugang Francesco Margiotta ist mit drei Toren und fünf Assists zwar der beste FCL-­Skorer, aber........

© Luzerner Zeitung