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Mustafa A. soll Lahav Shapira nicht aus Antisemitismus verprügelt haben

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13.04.2026

13. April 2026 – 26. Nissan 5786

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Mustafa A. soll Lahav Shapira nicht aus Antisemitismus verprügelt haben

Der 25-Jährige wurde ursprünglich zu drei Jahren Haft verurteilt. Jetzt hat ein Berufungsgericht die Strafe abgemildert

 13.04.2026 13:48 Uhr

Mehr als zwei Jahre nach einem brutalen Angriff auf den jüdischen Studenten Lahav Shapira in Berlin ist der Täter auch im Berufungsprozess zu einer Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt worden. Das Landgericht Berlin verhängte gegen den 25-Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren. Das Gericht habe allerdings nicht festgestellt, »dass die Tat einen antisemitischen Hintergrund hat«, sagte die Vorsitzende Richterin Sinja Stachrowski. 

In der ersten Instanz hatte das Amtsgericht Tiergarten im April 2025 drei Jahre Haft verhängt. Es habe sich um einen »antisemitischen Gewaltexzess« gehandelt, befand die Vorinstanz. Der Angeklagte hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt. Der 25-Jährige - ein früherer Kommilitone Shapiras - hatte die Gewalttat gestanden. Er bestritt jedoch eine antisemitische Motivation. 

Angeklagter bat um Entschuldigung

Der frühere........

© Juedische Allgemeine