Trump setzt auf Diplomatie, hält militärische Option aber offen
US-Präsident Donald Trump setzt im eskalierenden Konflikt mit dem Iran nach Angaben des Weißen Hauses weiterhin auf Diplomatie, schließt jedoch einen militärischen Einsatz ausdrücklich nicht aus. Diplomatische Bemühungen seien zwar die bevorzugte Option, sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt, zugleich sei der Präsident »nicht davor zurückgeschreckt, die tödliche Stärke des US-Militärs einzusetzen, wenn und falls er dies für notwendig hält«.
Luftangriffe gehörten »zu den vielen, vielen Optionen«, die dem Oberbefehlshaber zur Verfügung stünden, betonte Leavitt. »Diplomatie ist immer die erste Option für den Präsidenten«, fügte sie hinzu – doch niemand wisse das besser als der Iran. Sie verwies dabei auf US-Luftschläge gegen iranische Atomanlagen im vergangenen Sommer, die Trump damals als vollständige Zerstörung bezeichnet hatte. Spätere Geheimdienstbewertungen gingen allerdings von begrenzteren Schäden aus.
Gleichzeitig erklärte Leavitt, Trump wolle nicht, dass Menschen »auf den Straßen von Teheran getötet werden«. Genau dies sei jedoch derzeit zu beobachten. Washington verfolge die........
