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NGO Monitor: Ausländische Geldgeber finanzieren britische Anti-Israel-Protestbewegung

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09.07.2026

09. Juli 2026 – 24. Tamus 5786

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NGO Monitor: Ausländische Geldgeber finanzieren britische Anti-Israel-Protestbewegung

Mindestens elf der untersuchten Organisationen, die israelfeindliche Demonstrationen organisieren, sollen Verbindungen zu den Revolutionsgarden oder den Terrororganisationen Hamas und Hisbollah haben

 09.07.2026 13:50 Uhr

Die israelische Organisation NGO Monitor wirft einem großen Teil der pro-palästinensischen Protestbewegung in Großbritannien mangelnde Transparenz, umfangreiche ausländische Finanzierung und Verbindungen zu extremistischen Akteuren vor. In einer mehr als 170 Seiten umfassenden Untersuchung analysiert die Organisation 40 Gruppen, die seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 eine zentrale Rolle bei Demonstrationen und Mobilisierungskampagnen im Vereinigten Königreich gespielt haben.

Nach Darstellung der Autoren handelt es sich bei den Protesten nicht um spontane Graswurzelbewegungen, sondern um ein professionell organisiertes Netzwerk mit enger Koordinierung, gemeinsamen Führungsstrukturen und internationaler Finanzierung. Die Untersuchung zeichnet nach, welche Organisationen regelmäßig zusammenarbeiten, wie sie Geld sammeln und welche personellen Überschneidungen zwischen ihnen bestehen.

Besonders ausführlich beschäftigt sich der Bericht mit Verbindungen einzelner Organisationen zu extremistischen Akteuren. NGO Monitor kommt zu dem Ergebnis, dass mindestens elf der 40 untersuchten Gruppen entweder institutionelle Kontakte zu extremistischen Organisationen unterhalten oder führende Vertreter hätten, die sich mit Funktionären solcher Gruppen getroffen oder mit ihnen zusammengearbeitet hätten.

Genannt werden dabei das iranische Regime einschließlich der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), die Terrororganisationen Hamas und Hisbollah, die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) sowie die Muslimbruderschaft. Nach Angaben von NGO Monitor beruhen diese Einschätzungen auf dokumentierten Treffen, gemeinsamen Veranstaltungen, Kooperationen und öffentlichen Auftritten. Teilweise verweist der Bericht auch auf gemeinsame Kampagnen oder Solidaritätserklärungen mit Personen oder Organisationen, die den genannten extremistischen Netzwerken zugerechnet werden.

Von formalen Doppelmitgliedschaften ist in der Untersuchung dagegen nicht die Rede. Vielmehr unterscheidet NGO Monitor ausdrücklich zwischen institutionellen Verbindungen einer Organisation und Kontakten einzelner Funktionäre.

Ein weiteres zentrales Ergebnis........

© Juedische Allgemeine