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Leipzig feiert den 78. Unabhängigkeitstag Israels

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29. April 2026 – 12. Ijar 5786

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Leipzig feiert den 78. Unabhängigkeitstag Israels

Leipzig feiert den 78. Unabhängigkeitstag Israels

Botschafter Ron Prosor spricht von »Optimismus, Lebensfreude und Tatendrang«

Eine Woche nach den Jom-Haazmaut-Feiern in Israel ist am Dienstagabend in Leipzig der 78. Unabhängigkeitstag des jüdischen Staates gefeiert worden. Zu diesem Anlass hatten Israels Botschafter Ron Prosor, Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer sowie Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur in die Glashalle der Leipziger Messe geladen.

Die Botschaft Israels hatte bislang die Feierlichkeiten stets in Berlin abgehalten. Im vergangenen Jahr war bereits Nordrhein-Westfalen Mitgastgeber, diesmal war es der Freistaat Sachsen. Ron Prosor sagte, dass die Feiern jedes Jahr in einer anderen Stadt stattfinden sollten. Er freue sich, diesen Anlass diesmal mit denen zu feiern, die in Sachsen und anderswo mit Herz und Seele an den Beziehungen zwischen Israel und Deutschland arbeiten.

Israel begehe seinen Unabhängigkeitstag wie einen Geburtstag, betonte der Botschafter. Die Existenz Israels sei nicht selbstverständlich, es müsse jedes Jahr dafür gekämpft werden. Und das vergangene Jahr sei kein einfaches gewesen. Aber umso mehr gebe es diesmal zu feiern: »Wir feiern alles, wofür dieser Tag steht: Optimismus, Lebensfreude und Tatendrang statt leerer Worte.«

Bekämpfung der Ideologie

In seiner Rede ging Prosor auch auf die aktuelle Situation ein. Israel habe einen sehr hohen Preis dafür bezahlt, die tödliche islamistische Ideologie verharmlost zu haben. »Und diese Ideologie ist längst in Europa und Deutschland angekommen.« Sein Rat lautete daher: »Sie müssen diese........

© Juedische Allgemeine