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Grüne Woche: Welche Rolle spielte die Messe im Nationalsozialismus?

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Einmal im Jahr schnuppern die Berlinerinnen und Berliner auf dem Messegelände unterm Funkturm Landluft. Sie bestaunen große Zuchtbullen und kleine Lämmer, probieren Trierer Riesling oder Allgäuer Bio-Käse und atmen den Duft der Blüten in der Blumenhalle. Seit 100 Jahren zeigt die deutsche und internationale Agrarbranche auf der Grünen Woche, was Landwirtschaft zu bieten hat. In diesem Jahr feiert die Messe ihre 90. Ausgabe. 

Für Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) ist sie »fast wie wenn Ostern und Weihnachten zusammenfällt«. Für die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist es das wichtigste Branchentreffen des Jahres mit Politprominenz und Hunderttausenden Besucherinnen und Besuchern.

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts trafen sich Vertreter der Branche in Berlin im Tagungsviertel - gekleidet in grüne Lodenmäntel, wodurch die spätere Grüne Woche wohl ihren Namen erhalten hat. Ihre Stände und Ausstellungen waren über........

© Juedische Allgemeine