Notbremse gegen Antisemitismus
22. Juli 2026 – 8. Aw 5786
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Notbremse gegen Antisemitismus
Die Hochschulleitungen müssen den Judenhass ihrer Mitarbeiter und Studierenden als das ernst nehmen, was er ist: eine Gefahr für jüdisches Leben in Deutschland
Eigentlich sollte man meinen, dass an den Hochschulen die besten Voraussetzungen für die Entwicklung kritischen Denkens gegeben sein sollten. Wirft man einen Blick in die Hörsäle, so zeichnet sich ein anderes Bild ab. Die Hochschulen scheinen Ausbildungszentren für den antisemitischen Nachwuchs geworden zu sein. Die Hochschulleitungen sehen vielerorts diesen Entwicklungen seit dem 7. Oktober 2023 gleichgültig oder überfordert zu. Dabei ist das Problem hausgemacht.
Der akademische Antisemitismus findet sich bereits bei so manchen Autoren, die in Seminaren gelesen werden. Der israelbezogene Antisemitismus wird nicht etwa von außen an die Universitäten gebracht. Letztere sind ohnehin Teil einer Gesellschaft, in der der Antisemitismus fortbesteht. Zudem zeigt sich seit Jahren schon ein aktivistischer Antizionismus an westlichen Universitäten, der sich wissenschaftlich gibt. Während einst in Studierendenparlamenten über........
