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Nähe und Liebe

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17.07.2026

17. Juli 2026 – 3. Aw 5786

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Was unsere Weisen über die Herausforderungen für Paare lehren

Der Talmud wusste bereits um die Herausforderungen, die ein Paar erlebt, wenn die Liebe nachlässt: »Als unsere Liebe stark war, hätten wir in einem Bett schlafen können, das so breit wie ein Schwert war. Jetzt, da unsere Liebe nicht mehr stark ist, reicht uns ein Bett von 60 Ellen nicht mehr aus« (Sanhedrin 7a).

Am Beginn der Beziehung, wenn die Liebe frisch ist, ist alles wunderbar. In seinem Buch Made in Heaven schreibt Rabbiner Aryeh Kaplan, dass das hebräische Wort »Ahawa« (Liebe) den Zahlenwert 13 hat. Dies entspricht dem Zahlenwert des hebräischen Wortes »echad« (eins). Die Liebe vereint also zwei Menschen und macht sie zu einer Einheit.

Diese Einheit besteht, bis es zu vermeintlich unüberbrückbaren Differenzen kommt. Und Differenzen gibt es in jeder Beziehung. Doch sind sie wirklich unüberbrückbar, ist die Einheit gefährdet? Keine Ehe hat jemals allein durch Leidenschaft und Liebe überlebt. Es braucht Anstrengungen von beiden Seiten. Auch wenn man sich in der Partnerschaft voneinander entfernt hat, gilt es, sich wieder anzunähern.

Der frühere britische Oberrabbiner Jonathan Sacks verwies darauf, dass es im Talmud (Gittin 90b) heißt, der Altar vergieße Tränen, wenn ein Mann sich von seiner Frau scheiden lässt. Er fragte, welcher Zusammenhang zwischen dem Altar und einer Ehe besteht. Bei beidem, so Rabbiner Sacks, gehe es um Opfer. Und das hebräische Wort für Opfer ist »Korban«. Es kommt........

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