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Hopfen, Malz und Honig

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11.09.2026

11. September 2026 – 29. Elul 5786

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Hopfen, Malz und Honig

Zu Rosch Haschana können die Israelis nun auch passendes Bier im Supermarkt kaufen. Stilecht in der blau-weißen Dose

Schana towa umetuka, Kapara! So könnte es lauten, wenn man in Israel zum jüdischen Neujahr anstößt. Das hebräische Wort »Kapara« bedeutet eigentlich Sühne oder Schuldbegleichung und passt damit genau zur Jahreszeit. Im Alltag wird es heute allerdings als besonders süßes Kosewort benutzt. Dazu ist es der Name einer Festtagsidee der israelischen Boutique-Biermarke Herzl: »Schana towa Kapara«.

Der Tisch ist gedeckt, die Äpfel liegen bereit, ein Schälchen mit Honig und daneben eine blau-weiße Bierdose. Nicht festlich genug? Von wegen! Geht es nach den Machern des Gerstensaftes, ist es das perfekte Szenario am Feiertag. Tatsächlich passt das Bier bestens zum Chag: süß, fruchtig und mit einer Zutat, die auf keinem Neujahrstisch fehlen darf: Honig.

Ein neuer und ungewöhnlicher Twist

Im Judentum ist das Eintauchen des Apfels darin mit dem Wunsch, dass die nächsten zwölf Monate gut und süß werden, alter Brauch. Die Herzl-Brauerei hat dem mit ihrem Festtagsgebräu einen neuen und ungewöhnlichen Twist gegeben.

Denn neben Gerstenmalz, Hafer und reichlich Hopfen steckt auch Wildblütenhonig von den Bienenvölkern der Imkerei »Honey Hunter« aus Zentralisrael im Bier. Eine Kombination, die zunächst ungewöhnlich klingt, im Glas aber erstaunlich harmonisch und süffig daherkommt, finden die, die es probiert haben. »Sie werden wohl recht haben«, macht Brauereiinhaber Maor Helfman klar. »Das Bier ist fast überall im Land ausverkauft.«

»Honig ist eine wunderbare Zutat für Bier, weil er wie Zucker süß ist. Er dient der Hefe als Nahrung, die ihn in Alkohol umwandelt. Mit der richtigen Menge erhält man ein leckeres Bier, das nicht zu stark ist, aber trotzdem eine feine Note hat. Und für Rosch Haschana ist das natürlich perfekt«, erklärt er.

Durch das sogenannte »Dry Hopping«, bei dem der Hopfen erst während oder nach der Gärung beigefügt wird, entsteht zudem ein........

© Juedische Allgemeine