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Pokerspieler in Paris

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08.09.2025

Stand: 07.09.2025, 15:14 Uhr

Von: Stefan Brändle

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Macron hat das Land in die Krise gesteuert. Er muss endlich die Linke berücksichtigen. Der Leitartikel.

Frankreich kommt nicht zur Ruhe. In Paris bahnt sich ein weiterer Regierungswechsel an, bedingt durch die Labilität eines Parlamentes ohne Mehrheiten. Der noch bis 2027 amtierende Präsident Emmanuel Macron steht jetzt schon vor einem Scherbenhaufen.

Schuld daran ist er nicht allein: Der weltweite Vormarsch der Rechten geht so wenig auf seine Kappe wie die Covid-Phase, die die französische Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig beschädigt hat. Macrons konsequenter Kurs gegenüber dem russischen Aggressor in der Ukraine ist sowohl realpolitisch wie moralisch richtig und wichtig; nicht auszudenken, wie Frankreich diplomatisch schlingern würde, wenn Macrons Putin-affine Feindinnen und Feinde an der Seine an die Macht kämen. Für Frankreich und........

© Frankfurter Rundschau