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Gefährliches Versagen

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15.01.2026

Die Mehrzahl der Kinder in Deutschland verlässt die Grundschulen, ohne sicher schwimmen zu können. Die Risiken des Status quo sind erkannt, Verbände und Politik ringen um Lösungen. Geld allein genügt nicht.

Die Mehrzahl der Kinder in Deutschland verlässt die Grundschulen, ohne sicher schwimmen zu können. In Zahlen: Sechzig Prozent der Kinder haben im Alter von etwa zehn Jahren allenfalls ein „Seepferdchen“, nicht aber das Bronzeabzeichen, den „Freischwimmer“, geschafft, für den unter anderem nach einem Kopfsprung 200 Meter im Becken binnen einer Viertelstunde in zwei Körperlagen zurückgelegt werden müssen.

Das ist gefährlich. Den Status quo haben nicht nur der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) und die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) erkannt, sondern auch die Abgeordneten des Sportausschusses im Bundestag. Am Mittwoch hatten sie deshalb das Spitzenpersonal der beiden Schwimmverbände und die für Sport zuständige........

© Frankfurter Allgemeine