Spritpreisbremse: Angebot und Nachfrage halten sich nicht an politische Vorgaben – Wer hätte das gedacht?
Seit genau zwei Wochen ist die sogenannte Spritpreisbremse in Österreich in Kraft. Und seither vergeht kaum ein wirtschaftspolitisches Interview mit einem Vertreter der türkis-rot-pinken Regierung, in dem nicht auf die inflationsdämpfenden Segnungen dieser Regelung verwiesen wird. Zwar entspricht die Senkung des Literpreises von Benzin und Diesel um zehn Cent nicht einmal der Schwankungsbreite der Tankstellenpreise, je nachdem, ob US-Präsident Donald Trump gut geschlafen hat oder nicht. Die Regierung kann angesichts der wieder kräftig steigenden Inflation aber immer darauf verweisen: „Seht her, wir haben was getan!“
Doch nun wurde bekannt, dass die OMV die von der Politik dekretierte Margensenkung um fünf Cent je Liter nicht mehr vollständig umsetzt. Bei Diesel gibt es nur eine Reduktion um 2,8 Cent im Schnitt. Der Grund dafür ist, dass sich Österreich nicht selbst mit Diesel versorgen kann, sondern diesen aus dem Ausland importieren muss. Und die ausländischen........
