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Deutschland darf nicht Wolfsburg werden: In der Krise des VW-Konzerns spiegelt sich das Dilemma der Bundesrepublik

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25.08.2026

Es ließe sich dieser Tage gewiss viel Kritisches über Friedrich Merz sagen. Aber an der Misere des VW-Konzerns ist er nun nicht auch noch schuld.

Es ist aber schon so, dass die Entwicklung von VW sich als Metapher lesen lässt, für den Weg, den die Bundesrepublik eingeschlagen hat. Und das zumindest sollte Friedrich Merz zu denken geben, denn der Weg von VW scheint geradewegs in die Bedeutungslosigkeit zu führen. Bei Konzernen wie Staaten ist Bedeutungslosigkeit gleichzusetzen mit: Abgrund.

Von Schicksalstagen ist bei VW gerade die Rede. Am Dienstag fand die erste von neun außerordentlichen Betriebsversammlungen statt. Konzernchef Oliver Blume will für seinen Sparkurs werben. Es geht um vier Werke, die geschlossen werden sollen. Um 50.000 Arbeitsplätze. Eine deutsche Ikone steht vor ihrer härtesten Bewährungsprobe. Vielleicht einer überfälligen.

Sidney Gennies ist stellvertretender Chefredakteur des Tagesspiegels. Er glaubt, Untätigkeit wider besseres Wissen, führt Unternehmen wie Staaten in den Abgrund.

Denn es geht auch um: Zukunftsfähigkeit. Einen Strategiewechsel, Reformen. Nicht mehr Expansion um jeden Preis, sondern gezielte Profitabilität, erfolgreichere Modelle.........

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