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Schicksalsmacht USA: Donald Trump will das „Problem Kuba“ endlich und endgültig lösen

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Im sonnigen südlichen Bundesstaat Florida, wo geschätzt zwei Drittel der zweieinhalb Millionen US-Amerikaner kubanischer Abstammung leben, haben 2024 laut Nachwahlbefragung gut 70 Prozent der Amerikaner mit kubanischen Wurzeln Donald Trump gewählt. Dessen Haltung zu Kuba passt nun einmal in das exilkubanische Stimmungsbild. Nach Fidel Castros Tod im November 2016 kondolierte US-Präsident Barack Obama dessen Familie. Der eben zum Nachfolger gewählte Trump tweetete „Fidel Castro is dead!“ und dankte dem „Brigade 2506“-Veteranverband für seine Unterstützung.

Gemeint war die mit Hilfe der CIA aufgestellte 1.400 Männer starke Brigade, die im April 1961 bei der Schweinebucht-Invasion auf Kuba versuchte, Castro zu stürzen. Die Operation war ein kläglicher Fehlschlag. Manche Exilkubaner machten seinerzeit die „Schwäche“ des demokratischen Präsidenten John F. Kennedy verantwortlich. In folgenden Jahrzehnten stand die republikanische Allianz mit den Exilkubanern. Die waren Kalten Kriegern nützlich, schließlich bekämpften die Emigranten den Kommunismus, der sich nur 150 Kilometer südlich von Florida festgesetzt hatte.

Die ersten Exilanten kamen 1959 unmittelbar nach........

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