Corona-Pandemie: Wenn das Kindeswohl fatalerweise aus dem Blick gerät
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Ich schreibe diesen Text als Mutter, Großmutter und als Pädagogin. Und als jemand, der während der Corona-Pandemie täglich gesehen hat, was politische Entscheidungen für Kinder konkret bedeutet haben.
Kinder haben in dieser Zeit viel verloren: Bildung, soziale Kontakte, Schutzräume, Verlässlichkeit. Schulen und Kitas waren über Monate geschlossen, Hilfesysteme eingeschränkt, Freizeitangebote gestrichen. Für viele Kinder war das nicht nur eine Belastung, sondern ein tiefer Einschnitt. Fachleute sprechen heute von den gravierendsten Einschränkungen von Kinderrechten seit Jahrzehnten.
Was mich bis heute irritiert, ist weniger, dass staatliche Entscheidungen unter großer Unsicherheit getroffen wurden. Darüber wird inzwischen gestritten, zu Recht. Was irritiert, ist die vergleichsweise leise Rolle jener Organisationen, die sich dem Schutz von Kindern und ihren Rechten besonders verpflichtet fühlen.
Corona: Ihr werdet Oma umbringen – die grausame Indienstnahme der Kinder
09.11.2025
Organisationen mit moralischem Auftrag genießen ein besonderes Vertrauen. Ihre Legitimation speist sich aus einem moralischen Versprechen: Wir stehen auf der richtigen Seite. Dieses Versprechen verleiht Autorität........





















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