Das Mittel gegen die Ohnmacht der Menschheit – oder: Der Weg zu einer Weltfriedensordnung
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Die Menschen wollen Frieden. Europa erlebte achtzig Jahre lang Frieden. Nach zwei verheerenden Weltkriegen mit zuletzt fünfzig Millionen Toten haben Politiker wie Robert Schuman aus Frankreich, Konrad Adenauer aus Deutschland und Alcide de Gasperi aus Italien darüber beraten, wie man verhindern könne, dass die Völker Europas nicht noch ein drittes Mal gegeneinander in den Krieg ziehen. Der Berater von Robert Schumann, Jean Monnet, empfahl, wenn man das wolle, müsse man die Grundstoffindustrien, mit denen die schweren Waffen hergestellt werden, nämlich Kohle und Stahl, vergemeinschaften. Aus diesem Gedanken entstand die erste europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl mit Sitz der Hohen Behörde in Luxemburg. Ihr folgten die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft und die Europäische Union mit offenen Grenzen und einer gemeinsamen Währung.
Diese friedvolle Entwicklung fand ihr Ende im Jahre 2014, als Wladimir Putin die Ukraine überfiel, zunächst mit der Besetzung der Halbinsel Krim und später mit dem Truppeneinmarsch in die östlichen Teile der Ukraine.
Seit dieser Zeit erleben die Menschen in aller Welt im Fernsehen, wie Tag um Tag russische Flugzeuge, Raketen, Drohnen nicht nur die Energiezentralen und Militärbasen der Ukraine zerstören, sondern ganz bewusst mit ihren Bombardements auch die Zivilbevölkerung terrorisieren, Krankenhäuser, Schulen, Kindergärten, Wohnviertel nicht ausgenommen.
Putin will damit den Zusammenbruch des Sowjetimperiums im Jahre 1989 rückgängig machen und die verloren gegangenen ehemaligen sowjetischen Territorien, insbesondere die Ukraine, zurückerobern. Aus Furcht, Russland könnte weitere Staaten angreifen, haben viele Staaten, namentlich die europäischen Staaten, begonnen, wieder massiv aufzurüsten und freiwilligen oder verpflichtenden Wehrdienst einzuführen.
Warum ist es möglich, dass ein einzelner Despot über ein anderes Land herfallen kann, ohne dass die Weltgemeinschaft, vertreten durch die Vereinten Nationen, in ihrer Gesamtheit eingreifen kann? Dies liegt an der unzulänglichen Verfasstheit der Uno. Im UN-Sicherheitsrat kann jedes der fünf ständigen Mitglieder (China, USA, Russland, Frankreich, Vereinigtes Königreich) mit seinem Veto ein........
