Brutales Berlin: In diesen Bezirken wird am häufigsten zugestochen und geschossen
Bei diesen Zahlen bekommt man den Eindruck: Auf Berlins Straßen herrscht ein Hauen und Stechen. Die Gewalt ist in der Hauptstadt auf einem hohen Niveau. Im vergangenen Jahr registrierte die Berliner Polizei 19.354 Fälle von Gewaltkriminalität.
51 Prozent der ermittelten Tatverdächtigen – in Zahlen: 6047 – sind im Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft und 55 Prozent der Tatverdächtigen – nämlich 6545 – sind Ausländer. Diese Angaben nennt die Senatsverwaltung für Inneres auf eine parlamentarische Anfrage der AfD.
Die Bezeichnung „Gewaltkriminalität“ ist nach bundeseinheitlicher Übereinkunft ein eng gefasster Begriff, der sich auf die schweren Delikte mit unmittelbarer körperlicher Gewalt oder Gewaltandrohung beschränkt. Darunter fallen etwa gefährliche und schwere Körperverletzung, Vergewaltigung, Raub oder Körperverletzung mit Todesfolge. Straftaten wie einfache Körperverletzung oder bestimmte Formen von Bedrohung sind darin noch nicht enthalten.
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In den entsprechenden Angaben zur Nationalität sind Personen erfasst, die mehrere Staatsbürgerschaften haben. Wegen der Doppelstaatler kommt man beim Zusammenrechnen auf mehr als hundert Prozent.
Auch wenn die offizielle Kriminalstatistik wohl erst im Frühjahr vorgestellt wird, geben die Zahlen, die Polizei und Innenverwaltung jetzt liefern, schon einen ungefähren Eindruck in die Kriminalitätsentwicklung – gewissermaßen eine kleine Kriminalstatistik. So ist für 2025 bei der Gewaltkriminalität nach einem dreijährigen Anstieg ein leichter Rückgang um 994 Fälle zu verzeichnen.
Gleichwohl bleiben die Zahlen beunruhigend. Demnach wurden im vergangenen Jahr 22.024 Personen Opfer von Gewaltkriminalität, darunter 1412 Kinder. Schwerpunkte waren die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg (3117........
