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Die Tode der Fußball-Dinos: Trägt der 1. FC Union Berlin seinen Teil dazu bei?

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18.04.2026

Der Dino ist tot. Es leben die Dinos. Nachdem der Hamburger SV vor acht Jahren abstieg, hatte die Fußball-Bundesliga ihr letztes verbliebenes Gründungsmitglied verloren. Viele Spielzeiten schon hatten die Rothosen fast darum gebettelt, zweitklassig zu werden. Zweimal hatten sich die Nach-Nachfolger von Uwe Seeler durch die Relegation gequält und dort hauchdünn gegen Greuther Fürth (0:0, 1:1) und den Karlsruher SC (1:1, 2:1 nach Verlängerung) gerettet. Bis dann doch der Hammer fiel und die Hanseaten in ihrer ersten Spielzeit in der Zweitklassigkeit – vor der Bundesliga gehörten sie stets der Oberliga Nord an, der bis 1963 auf mehrere Regionen verteilten höchsten Spielklasse im Westen Deutschlands – auch auf den 1. FC Union Berlin trafen. Allerdings brauchten sie weitere sechs Spielzeiten, um dorthin zurückzukehren, wohin sie nach eigenem Selbstverständnis gehören.

Seit ihrem Betriebsunfall, der sie 2018 ereilte, wissen aber auch die Hamburger, dass nichts in Stein gemeißelt ist. Erst recht nicht im Fußball. Erfolge von gestern zählen fast gar nichts mehr, die von vorgestern höchstens was für die Geschichtsbücher. Deshalb sind andere Vereine, was die längste Zugehörigkeit zur Bundesliga betrifft, längst in ihre Fußstapfen getreten und haben sie überholt. Allen voran natürlich der FC Bayern, seit 1965 dabei, lange schon Rekordmeister und von Tabellenrang eins auch in dieser Saison nicht mehr zu verdrängen. Hätten die Macher der Bundesliga Anfang der 1960er-Jahre aus der bayerischen Landeshauptstadt nicht den TSV 1860, also die „Löwen“, den Bayern vorgezogen, die Dino-Geschichte hätte wahrscheinlich ganz anders geschrieben werden müssen.

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Aktuell jedoch ist es so, dass es inzwischen mehrere Teams gibt, die etwas von einem Dino haben. Oder zumindest davon träumen. Jene Vereine nämlich, die nach ihrem Aufstieg nie abgestiegen sind. Die sich trotz einiger durchaus krasser Dellen behauptet haben. Bayer Leverkusen beispielsweise, 1979 gekommen, 1982 in der Relegation gegen Kickers Offenbach (1:0, 2:1) mit einem blauen Auge davongekommen, 2024 dafür Meister geworden. Auch die TSG Hoffenheim, seit 2008 dabei, hat sich etabliert, wenngleich selbst die Kraichgauer 2013 beinahe ausrutschten und für ihren Erstligaverbleib gleichfalls die Relegation (3:1, 2:1 gegen Kaiserslautern) benötigten. Ebenso gehört der FC Augsburg, 2011 aufgestiegen, diesem Kreis an. Wie........

© Berliner Zeitung