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Vom Silvesterkater-Ausschlafen und Neujahrsvorsätzen

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06.01.2026

Ich blinze, beginne meine Augen zu öffnen. Und während sich Trump noch ein Nickerchen vor der Kamera gönnt, strecke ich mich und beginne, mich mit aller Kraft aufzusetzen. Ein Blick in die Innenkamera: Oh, die Wimperntusche hab ich nicht abgeschminkt und Überreste meines roten Lippenstifts haften da auch noch von letzter Nacht. Wozu auch Abschminken? Die letzten Tage waren geprägt von Feiertagen, die Zeit stand still.
In der Luft liegt immer noch der Geruch von Zigaretten und abgestandenem Sekt. Auf meiner Backe entdecke ich immer noch Konfetti, das wahrscheinlich seit Silvester hier klebt.

Wir sind in das neue Jahr gestartet und für den optimalen Start haben wir bereits alles getan, was in unserer Macht stand: Walzer getanzt, Blei gegossen, Wünsche auf Zettelchen geschrieben und verbrannt – und natürlich (meine persönliche Spezialität) um 00:01 Witze erzählt wie: „Ich habe letztes Jahr das letzte Mal geduscht.“ HeHeHe. Aber was wäre Silvester ohne sie? Die Protagonist:innen jeder Silvesternacht:........

© Wiener Zeitung