Oxfam irrt: Reiche werden immer reicher – aber zugleich immer weniger Armut
19. Januar 2026 | Rainer Zitelmann
Anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos behauptet die NGO Oxfam, dass die Reichen immer reicher werden. Das stimmt. Aber was verschwiegen wird: Im gleichen Zeitraum ist die weltweite Armut stark gesunken
Es gibt immer mehr Milliardäre auf der Welt, und ihr Vermögen wächst und wächst. Das geht aus einem Bericht hervor, den Oxfam, wie jedes Jahr, zum Start des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos veröffentlicht.
Demnach besaßen die rund 3.000 Milliardäre weltweit im vergangenen Jahr ein Vermögen von 18,3 Billionen US-Dollar. Seit 2020 wurden sie laut Oxfam inflationsbereinigt um mehr als 80 Prozent reicher. Gleichzeitig lebt fast die Hälfte der Menschheit in Armut, betont Oxfam. Die Süddeutsche Zeitung schreibt, dass laut Oxfam die „massiv steigende Ungleichheit…zu mehr Armut führt“.
Stimmt das? Oxfam versucht, einen Zusammenhang zwischen dem gestiegenen Vermögen der Reichen und der Armut herzustellen. Tatsächlich gibt es diesen Zusammenhang, aber ganz anders als Oxfam........
