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Die Stadt besitzt einen Schatz an Grundstücken, der Konstanz viel Geld bringen könnte

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Die Haushaltssperre ist zwar vom Tisch, doch die Finanzen der Stadt Konstanz sind weiterhin knapp. Da macht eine Aussage von Oberbürgermeister Uli Burchardt hellhörig: Die Stadt habe Grundstücke im Wert von 150 bis 200 Millionen Euro, die sie in den nächsten Jahren verkaufen könne, erklärte er beim Bürgerinfoabend vor wenigen Wochen zum Thema Haushalt. „Wir müssen uns entscheiden, ob wir bereit sind, Grundstücke zu verkaufen.“ Diese Entscheidung steht noch aus, doch um welche Grundstücke geht es überhaupt?

Marion Klose kann das als Leiterin des Amts für Stadtplanung und Umwelt gemeinsam mit Esther Schwytz, Leitung des Amts für Liegenschaften und Geoinformation, auf Nachfrage beantworten. Die Stadt besitze rund 1600 Hektar, doch der Großteil davon sei bereits genutzt – und nicht immer bebaut. Denn etwa 1147 Hektar sind Grünland oder Acker, etwa 340 Hektar sind für Infrastruktur wie Straßen nötig und etwa 90 Hektar werden für öffentliche Zwecke genutzt. Hierbei zählt Schwytz Verwaltungsgebäude, Schulen, Sportflächen und Freibäder auf.

Bleiben 23 Hektar, die als Bauland für Wohnen oder Gewerbe entwickelt werden sollen und können. Viele der Namen kursieren schon lange und immer wieder: Hafner oder Bücklestraße sind die größten Flächen, doch auch Flächen wie Rheingut II oder Am Horn sind auf der Übersichtskarte zu finden.

Zuletzt habe die Stadt relativ viel in Grundstücke investiert, so Schwytz. Dabei sei es vor allem um Flächen gegangen, die bereits........

© Südkurier