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Ohligs-Ost: Mit dem Hotel am Hauptbahnhof muss neuer Schwung in die Debatte

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29.05.2026

Ohligs-Ost: Mit dem Hotel am Hauptbahnhof muss neuer Schwung in die Debatte

Ohligs-Ost: Mit dem Hotel am Hauptbahnhof muss neuer Schwung in die Debatte

Hinterm Hauptbahnhof läuft gerade ganz viel zusammen, was zusammen gehört. Ideen wie die Fußgängerbrücke über die Gleise oder ein Bahnanschluss ins Monhofer Feld dürfen jetzt keine Blütenträume bleiben, meint unser Kolumnist Stefan M. Kob.

Liebe Leserinnen und Leser,

Solingen läuft Gefahr, ein Alleinstellungsmerkmal zu verlieren. Eine deutsche Großstadt ohne Hotel am Hauptbahnhof – das hat Seltenheitswert. Doch nun ist ein B&B-Hotel mit 72 Zimmern in Sicht: In Rollkoffer-Entfernung vom Ausgang Sauerbreystraße (jetzt immerhin überdacht und mit Aufzug ausgestattet), soll es Ende des Jahres im ehemaligen Finanzamt West an der Kamper Straße eröffnen.

Gut, über den Begriff „Großstadt“ müssen wir noch einmal sprechen, denn der Hauptbahnhof liegt schließlich in Ohligs! Er heißt offiziell auch erst seit 20 Jahren so, nachdem der damalige ICE-Halt Solingen-Ohligs – gegen nennenswerten Widerstand aus dem lokalpatriotischen Lager – endlich in Hauptbahnhof umbenannt wurde. Jahre zuvor war eine Initiative zur Umbenennung noch krachend am Bürgerunwillen gescheitert.

Zweites Hotelprojekt? Nichts Genaues weiß man nicht

B&B ist zwar kein Steigenberger oder Hilton, aber es bietet einen ordentlichen Hotelstandard. Die B&B-Kette, die nach eigenen Angaben die größte Nummer in ihrem Segment ist, steht dahinter. Ein solcher Investor bringt die nötige Finanzkraft und den Mut mit, um in der Solinger Hotel-Diaspora eine Lücke zu schließen. Ein anderes Hotelprojekt am Hauptbahnhof steckt seit fast zehn Jahren in der Phase „nichts Genaues weiß........

© Solinger Tageblatt