Atomraketen in Litauen: Hoffentlich drückt kein kopfloses Huhn auf den roten Knopf
In Sachen Aufrüstung spielt Geld seit dem russischen Angriff auf die Ukraine in der Nato keine Rolle mehr. Die Bündnisstaaten haben sich nämlich dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2035 schrittweise insgesamt fünf Prozent ihres Bruttoinlandproduktes in Kriegsgerät und sicherheitsrelevante Infrastruktur zu investieren. Die Russen, so die Argumentation der politisch Verantwortlichen, müssten unbedingt daran gehindert werden, nach der Ukraine in das nächste Land einzufallen. Angeblich ganz oben auf der Liste Russlands stehen die baltischen Länder.
Litauen macht man nun Nägel mit Köpfen: Präsident Gitanas Nauseda strebt eine Verfassungsänderung zur Aufhebung des Stationierungsverbots für Atomwaffen auf litauischem Boden........
