Massnahmen gegen die mentale Gesundheitskrise
Die Frage nach dem Befinden soll mehr als eine beiläufige Konversation sein, findet FDP-Kantonsrat Etienne Schumpf. Er möchte wirklich wissen, wie es Zuger Jugendlichen geht.
«Wie geht es Ihnen?» «Gut, danke»: Eine der meistgehörten Floskeln unseres Alltags. Doch sie sagt oft wenig darüber aus, wie es Menschen tatsächlich geht. Psychische Belastungen bleiben häufig unsichtbar, obwohl sie viele betreffen. Wir befinden uns in einer mentalen Gesundheitskrise, die ernst genommen werden muss. Besonders Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Im Kanton Zug leiden rund 17 Prozent der 15- bis 34-Jährigen unter mittelschweren bis schweren Depressionssymptomen. Das sind Zahlen, die aufrütteln und zum Handeln verpflichten.
Die Entwicklung der letzten Jahre ist deutlich. Die Zahl der ambulanten Therapiestunden für Kinder und Jugendliche hat sich zwischen 2018 und 2023 von 4'700 auf 11'250 mehr als verdoppelt. Noch schwerer wiegen jedoch die langen Wartezeiten in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie. Je nach Situation........
