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Raubzug

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09.06.2026

Die Auffassung, »Stuttgart 21« sei nicht fertig, beruht auf einer Fehlwahrnehmung: Zweck des Vorhabens war nie die bessere Zuganbindung, die daher warten kann, sondern erstens die »gleisfreie« Innenstadt für Autos, Autos und Autos und zweitens ein fettes Immobiliengeschäft. Mit ersterem hatten die deutschen Autokonzerne einst schon den Führer beauftragt. Oft entstanden ab 1945 nach Plänen von dessen Lieblingsarchitekten Albert Speer die westdeutschen Einödmetropolen als Anhängsel von Stadtautobahnen. Die nun wie in Bonn mittlerweile bröckeln.

Das Verhökern von Bahngelände, nicht Transport, war Hauptzweck der Bahn-»Privatisierung«: Mitte der 90er stellte sie mehrere »21«-Vorhaben vor: In Frankfurt am Main, München, Ulm/Neu-Ulm und Mannheim sollten Gleisanlagen neu »verwertet« werden.........

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