Antisemitismus per Algorithmus
13. Mai 2026 – 26. Ijar 5786
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Antisemitismus per Algorithmus
Antisemitische Inhalte auf der Social-Media-Plattform treten häufig codiert auf. Reichweitenstarke Beiträge sind oft uneindeutig und werden erst im Kontext als antisemitisch erkannt
13.05.2026 16:09 Uhr
Holocaust-Relativierungen, codierte Sprache und hoheReichweiten prägen antisemitische Inhalte auf TikTok. Das ist einzentrales Ergebnis einer am Mittwoch in Jena veröffentlichten Analysedes Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) mit Blickauf die Verbreitung entsprechender Inhalte auf der Plattform.
Untersucht wurden 20.093 TikTok-Beiträge, die über einschlägigeHashtags erhoben und in einer Stichprobe von 2446 Videos ausgewertetwurden. Die Forschenden kommen zu dem Ergebnis, dass Antisemitismusauf TikTok häufig nicht eindeutig erkennbar ist, sondern in Form vonMemes, Emojis, Zahlencodes und popkulturellen Anspielungen auftritt.
Hoher Anteil von Holocaust-Relativierungen
Laut Auswertung sind rund 78 Prozent der unter den........
